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Baden Württemberg - Der Schluchtensteig

 

Der Schluchtensteig

 

Der Schluchtensteig

Schluchten, Wasserfälle, Alpensicht im Naturpark Südschwarzwald 

 

Schmale Pfade, wilde Steige und stille Forstwege machen den Schluchtensteig aus. Abschnitte über Stock und Stein werden immer wieder von gut zu gehenden Fuhrwegen unterbrochen, die Gelegenheit zum Erholen und Durchschnaufen geben – ganz im Sinne der Qualitätskriterien Wanderbares Deutschland.

 

 In der Lotenbachklamm

Wandern an rauschenden Wassern

Auf 118 Kilometern verläuft der brandneue Schluchtensteig von Stühlingen durch die Wutachschlucht nach Lenzkirch und zum Schluchsee, passiert den Dom zu St. Blasien, überquert die sanften Hochflächen von Dachsberg und Ibach und windet sich von Todtmoos durch das dramatische Wehratal nach Wehr. Schluchten und Klammen, Wasserfälle und Seen, Hochmoore und Blumenwiesen, leuchtend grüne Urwälder und dunkle Tannenforste säumen den Qualitätsweg Wanderbares Deutschland zwischen Wutach und Wehra.


Es ist kein reiner Talweg – ganz im Gegenteil. In schönster Regelmäßigkeit werden Felskanzeln und Berggipfel angesteuert. Immer wieder öffnen sich Blicke auf die gerade durchwanderten Schluchten oder auf diejenigen voraus.


Mal grüßt der Feldberg über den bewaldeten Schwarzwaldbergen, dann sind es die vergletscherten Berge der Schweizer Alpen, die sich panoramafüllend im Süden aufreihen und einmal nur die Augen, und nicht die Füße, zum Wandern animieren.

 

Eindrückliche Etappenvielfalt
Das Schöne am Schluchtensteig ist seine eindrückliche Etappenvielfalt. Kein Tag gleicht dem anderen, ein jeder bietet neue Blicke, neue Entdeckungen und neue Landschaften.

Selbst die drei Tage Wutachschlucht zeigen völlig unterschiedliche Profile. Zu Beginn die schwindelerregenden Wutachflühen, dann üppige Urwaldflora in Deutschlands größtem Canyon und schließlich Wasserfälle, wilde Fels-Klammen und Geröllhänge scheinbar fernab jeder Zivilisation, würde nicht ab und an das Pfeifen der Höllentalbahn zu hören sein.

 

Wenige Meter unter dem Bildstein 

Infrastruktur ohne Lücken

Dass der Schluchtensteig im Naturpark Südschwarzwald durch eine traditionsreiche Tourismusregion führt wird schnell klar und macht langwierige Planungen überflüssig. Busse und Bahnen bilden ein dichtes Netz rund um den Wegverlauf, in das jedes Etappenziel eingebunden ist. Gasthöfe und Hotels sind dank der Stationen in bekannten Ferienorten nirgends Mangelware. Einzig an der Schattenmühle, direkt in der Schlucht, besteht derzeit eine Lücke aber Bonndorf und Löffingen befinden sich in unmittelbarer Nähe. Gastgeber holen die Wanderer auch an der Schattenmühle ab. Zum Saisonstart 2008 soll das beliebte, im vergangenen Oktober ausgebrannte Ausflugslokal mit Übernachtungsmöglichkeit wieder in neuem Glanz erstehen.


Räuberschlösslefelsen

TIPP DER REDAKTION

Der Schluchtensteig verläuft im Abschnitt Wutachschlucht konsequent in der „Hauptschlucht“. Es lohnt sich aber, unbedingt auch einmal einen Blick in die Seitentäler zu werfen. Gauchachschlucht, Enge Schlucht, Lotenbachklamm und Rötenbachschlucht versprechen Wanderungen in wilder und ursprünglicher Landschaft, wie sie in deutschen Mittelgebirgen in dieser Dichte kein zweites Mal existiert. Für mehr als nur Abstecher lohnen sich unbedingt auch ein paar Zusatztage!

Der Schluchtensteig kann auch als „Wandern ohne Gepäck“ begangen werden. Wahlweise 7 oder 6 Übernachtungen, Vesperpaket, Gepäcktransport, Tourenbeschreibung, Wanderkarte und Busfahrschein Wehr – Stühlingen, ab 335 €.


Fotos: © Thomas Bichler 

Auf einen Blick


Auf einen Blick

 

Ausgangspunkt: Stühlingen

Ziel: Wehr

Distanz: 118 km


schluchtensteigsymbolMARKIERUNG 

Schluchtensteigsymbol an Wegkreuzungen, sonst Markierungen des Schwarzwaldvereins. 

 

KARTE / LITERATUR

Freizeitkarten 1:50.000, LVA BaWü, Blätter 508 + 509

 

ANREISE / ABREISE

Anreise

ÖPNV Bus ab Waldshut

PKW auf L186 / B27 / B314 von A81 (Geisingen) oder B314 Waldshut-Tiengen / Lauchringen.

 

Abreise

ÖPNV Bus von Wehr nach Wehr-Brennet, dort stündlicher Bahnverkehr nach Basel und Singen /Htwl.

PKW Auf B518 / B34 zur A98 (Rheinfelden).

 

ANMERKUNG

Der Schluchtensteig ist von November bis April nur schwer begehbar. Insbesondere die Schluchtpassagen verlangen dann alpinistisches Können.

 

INFORMATION

Info- und Buchungsservice

Schwarzwald Tourismus GmbH

Schwenningerstraße 3

D-78048 Villingen-Schwenningen

Telefon +49 (0)7721 846410

www.schluchtensteig-schwarzwald.de


WEGEBETREUUNG
Schwarzwaldverein e.V.
 

 

Etappen / Startpunkte

Etappen / Startpunkte

 

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1 I Stühlingen – Blumberg l 19 km

Kath. Kirche – Hauptstraße/ Kalvarienbergstraße
2 I Blumberg – Schattenmühle (Bonndorf/Löffingen) l 20 km
Hauptstraße, Ortsende Richtung Wutachschlucht, Abzw. Schleifenbach

3 I Schattenmühle – Schluchsee-Oberfischbach l 18 km
Bushaltestelle Schattenmühle/Wutachschlucht

4 I
Schluchsee-Oberfischbach – St. Blasien l 20 km
Bushaltestelle Oberfischbach „Kapelle/Hirschen“

5 I St. Blasien – Todtmoos l 19 km
Ecke Kurgarten/Fürstabt-Gerbert-Straße

6 I Todtmoos – Wehr l 22 km
Kreuzung Hauptstraße/Kurparkweg/Wehratalstraße

Höhepunkte


Höhepunkte

 


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1 Stühlingen |  „Altstädtle“ unter Schloss Hohenlupfen | Etappe 1

 

2 Blumberg | Sauschwänzle-Museumsdampfbahn, Schleifenbachfälle | Etappe 1

 

3 Wutachversickerung | Wasseraustritt unter steiler Felswand | Etappe 2

 

4 Lotenbachklamm | Wasserfälle in steiler Klamm | Etappe 3

 
5 Räuberschlössle | Burgreste auf 80 Meter hohem Steilfelsen in ursprünglicher Wildnis l Etappe 3

 

6 Schluchsee-Aha | Schluchseeblick vom 1.134 Meter hohen Bildsteinfelsen

 

7 Windbergfall | 6 Meter hohe, rauschende Wasserfallstufe | Etappe 4

 

8 Dom St. Blasien | Eine der größten Kuppelkirchen Europas | Etappen 4/5

 

9 Todtmoos | Barockwallfahrtskirche, Besucherbergwerk, Schlittenhunderennen | Etappen 5/6

 

10 Wehr | Altes und Neues Schloss, Textilmuseum | Etappe 6

 

 


    Dom St. Blasien - Eine der größten Kuppelkirchen Europas

     

     

     

     


     

     


     

     


     
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