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Saarland - Urwald Tafeltour

Abenteuerlicher Urwald vor den Toren der Stadt

 

 

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ausblick vom felsenwegDirekt vor den Toren Saarbrückens beginnt ein riesiger Wald. Das Besondere daran ist, dass hier vor wenigen Jahren noch Kohlebergbau betrieben wurde. Nun darf die Natur das Gebiet zurück erobern und verleiht stillgelegten Kohleschächten, Zugschienen und Bergehalden ein ungewöhnlich grünes, romantisches Aussehen – dem Abenteuer sind Tür und Tor geöffnet.

 

9.30 Uhr – Wir treffen uns mit Freunden vor dem Forsthaus Neuhaus in (1) Saarbrücken-Neuhaus. Schon jetzt bin ich versucht, in das historische, unter Denkmalschutz stehende ehemalige Jagdschloss mit Biergarten einzukehren. Erst wollen wir jedoch wandern – später werden wir die spezielle Wanderkarte des Hauses in Augenschein nehmen oder das in Rotwein geschmorte Wildragout aus heimischen Wäldern mit Pilzen probieren, oder, oder….

 

10.35 Uhr – Wir laufen rechts am Steinbach entlang und passieren den Gouvysweiher (2). Hier finden wir einen „Schachtstein“: Ein Felsbrocken mit Tafel, der den Eingang zum ehemaligen Gouvysweiherschacht markiert, benannt nach Joseph Gouvy, Gründer der saarländischen Frühindustrie (um 1750).

 

10.45 Uhr – Tal der Stille (3). Das Tal hat seinen Namen verdient: ein fast bewegungsloser Bach und ein dicker Pflanzenteppich sorgen für wohltuende Ruhe – die man am besten in der dort angebrachten Hängematte genießt. Der weiche Waldboden lädt zum Barfußgehen über Blätter, Moos und Nadeln ein – ein tolles, angenehmes Gefühl! Wir finden Walderdbeeren und rasten mit einem alten Wanderer, der vom Wild erzählt, das hier morgens grast.

 

11.00 Uhr – Ich stehe unter dem „Kleinen Fuji“ (4), einem Haldenkegel, Überbleibsel aus dem Kohlebergbau. Heute kann man den 30 Meter hohen Kegel auf einer Leiter erklimmen – genau das Richtige für Lucas (11 Jahre) und seinen Vater – die beiden sind als erstes oben und Lucas entsprechend stolz! Von hier oben hat man einen tollen Rundblick auf den ganzen Saarkohlenwald, samt der großen Halden Lydia und Grühlingstraße („Fujiyamas“.)

 

11.35 Uhr – Wir sind weiter durch den Wald gewandert, teils auf Pfaden und teils ein wenig „mitten durch“: über Baumstämme, an Bächen entlang und an einem Friedhof vorbei. Die Männer sind längst wieder Kinder geworden und Lucas, immer vorneweg, ihr Anführer.

 

12.55 Uhr – Zurück am Forsthaus! Nun haben wir uns neben Appetit auch Hunger erwandert. Im letzten Moment gebe ich dem Steinbutt-filet mit französischem Spargel Vorrang vor dem Schmorwild und wir schlemmen uns dem Ende unseres heutigen Abenteuers im Großstadtdschungel entgegen.

 

wundervolle landschaft 

 

 


   

 


 

 

 

 
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