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66-Seen-Weg in Brandenburg

 

Rund um das Weltkulturerbe Potsdam-Berlin

Der 66-Seen-Weg führt von der Potsdamer Weltkulturerbe-Landschaft durch die Naturparks Barnim, Dahme-Heideseen und Nuthe-Nieplitz sowie durch mehrere brandenburgische Regionalparks rund um die Bundeshauptstadt Berlin – vorbei an den namengebenden 66 Seen, an Teichen, Flüssen und Bächen, durch Dörfer und Wälder zu einem großen Teil auf naturnahen Waldpfaden.

 

Wanderer am Gamensee

Wanderer am Gamensee



Belvedere – Schlössertraum an der Havel

Der Auftakt des 66-Seen-Wegs in der Potsdamer UNESCO-Welterbe-Landschaft zählt zu den beeindruckendsten »Stadtwanderungen« Deutschlands: Von Sanssouci, einer der bedeutendsten Park- und Schlossanlagen Europas, führt er über den mit Aussicht belohnenden Ruinenberg und durch die Russische Kolonie Alexandrowka zum Belvedere auf dem Pfingstberg (96 m), der ein wundervolles Panorama der Potsdamer Schlösser-, Park- und Seenlandschaft gewährt. Startpunkt ist der Luisenplatz am Brandenburger Tor, das 1770  errichtet wurde.

 

Sanssouci
Schloss Sanssouci



Briesetal im Naturpark Barnim

Die wald- und seenreiche Hochfläche des Barnim im Städtedreieck Berlin, Oranienburg, Eberswalde ist Namensgeberin des gleichnamigen Naturparks und eine Perle am 66-Seen-Weg. Mit rund 40 Meter hohen Steilstufen, die im Naturschutzgebiet Nonnenfließ-Schwärze-tal bei Eberswalde Mittelgebirgscharakter aufweisen, überragt die Barnimhochfläche das Berliner Urstromtal im Süden, die Havelniederung im Westen, das Eberswalder Urstromtal im Norden und das Odertal im Osten. Diesen Landblock zerfurchen eiszeitliche Schmelzwasserrinnen, die von Flüssen und zahllosen Seen sowie von artenreicher Flora und Fauna geprägt sind, Nonnenfließ, Schwärzetal, Gamengrund und Briesetal zählen zu den schönsten dieser oft schluchtartig eingetieften Rinnen. Zwischen Birkenwerder und Wandlitz führt der 66-Seen-Weg durch das Briesetal: Grüne Wiesenfluren wechseln mit Erlenbrüchen und artenreichen Wäldern, längs des Flüsschens haben sich Moore gebildet.


Vogelzug Naturpark Nuthe Nieplitz

Finale durch den Fläming

Auf seinem letzten Abschnitt verläuft der 66-Seen-Weg durch die idyllische Landschaft der Sperenberger Gipsbrüche mit dem ehemals tiefsten Bohrloch der Welt. Den Wanderer erwartet das Schloss mit Sudermannpark, zwei völlig verschiedene Kirchen und ein reetgedecktes Bauernmuseum.


Schloss Oranienburg

Schloss Oranienburg

 

Paradiessee 

Paradiessee


Wege & Highlights



Wege & Highlights

 

Köthener Heideseen

Die sieben Köthener Heideseen am Übergang von Unterspreewald und Naturpark Dahme-Heideseen zählen zu den Landschaftsperlen rund um Berlin. Ausgangspunkt und Namensgeber ist das idyllische Dorf Köthen am Köthener See, eines der schönsten brandenburgischen Heidedörfer. Europäischer Fernwanderweg 10, 66-Seen-Weg und Heideseenrundweg verlaufen hier. Eine lohnenswerte Fernsicht bietet der Aussichtsturm Wehlaberg.

Rauener Steine

Die Rauener Steine auf den gleichnamigen Bergen zählen zu den größten Findlingen des mitteleuropäischen Tieflands. Die mächtigen Granitblöcke lagern unter alten Eichen in der Nähe der höchsten Erhebung (154 m) dieser Endmoränenhügel.
Tipp: Die Rauener Berge liegen in unmittelbarer Nähe des Scharmützelsees. Wanderung und Dampferfahrt können hier zu einer Rundtour kombiniert werden.

Wellness

Bad Saarow am Scharmützelsee
Das Thermalsole- und Moorheilbad Bad Saarow mit zahlreichen Villengrundstücken der Jugendstilzeit liegt am Scharmützelsee, dem »Märkischen Meer«. Der Scharmützelsee bettet sich als 12 Kilometer langer und bis zu 2 Kilometer breiter Rinnensee zwischen die bewaldeten Moränenrücken des Seenlandes Oder-Spree.
www.bad-saarow.de

Ausflugstipp

Landesgartenschau Oranienburg
Der Park von Schloss Oranienburg wird vom
25. April bis zum 18. Oktober 2009 Schauplatz der Landesgartenausstellung »Traumlandschaf-
ten einer Kurfürstin« sein. Die aus dem Haus Oranien-Nassau stammende Louise Henriette von Brandenburg, die Frau des Großen Kurfürsten Friedrich Wilhelm, ließ 1651-55 die Oranienburg errichten; der Name des Schlosses ging auf den Ort über.
www.laga-oranienburg2009.de




Auf einen Blick



Auf einen Blick


Ausgangspunkt / Ziel Potsdam
Brandenburger Tor am Luisenplatz
Distanz 416 km
Markierung Blauer Punkt
Karten Der 66-Seen-Wanderweg.
Eine abwechslungsreiche Rundtour durch die schön-sten Regionen rund um Berlin“, Wanderführer und Karte, 1:50.000, Verlag Esterbauer, lieferbar ab Juli 2009
Literatur Wanderführer „Die 66-Seen-Wanderung. Zu den Naturschönheiten rund um Berlin“ von Manfred Reschke, mit Wanderkarten im Maßstab
1: 50.000, Trescher Verlag

öffentlicher Nahverkehr
Anreise / Abreise
Haltestelle Luisenplatz-Süd / Sanssouci am Brandenburger Tor in Potsdam; Direktverbindung ab Hauptbahnhof Potsdam.
Die Orte am 66-Seen-Weg liegen im Gebiet des
Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg (VBB)
www.vbbonline.de
Jeder Ort der 17 Etappen ist mit der Bahn (VBB oder Berliner S-Bahn) erreichbar

Information



Information & Unterkunft


TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH
www.reiseland-brandenburg.de
www.66-seen-weg.de

Touristinformation Dahme-Seen
www.dahme-seen.de

WEGEBETREUUNG
Berliner Wanderclub e.V.
www.berliner-wanderclub.de
Brandenburgischer Wandersport- und Bergsteiger-Verband
www.lsb-brandenburg.de

 

 
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